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Raumstation ISS
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Hintergrund
Die Internationale Raumstation
Die Internationale Raumstation (engl.: International Space Station), auch (nach dem ursprünglichen Namensvorschlag) als Alpha oder (abgeleitet von ISS) Isis bekannt. Bevor Russland 1994 dem Projekt beitrat, hieß die geplante Station Freedom.
Genesis kehrt zurück
Aufnahme der ISS kurz nach dem Abflug des Space Shuttle Endeavour (Quelle: NASA)
Das Projekt
Die ISS ist eine seit 1998 im Bau befindliche Raumstation, an der sich neben der amerikanischen NASA auch die ESA, Russland, Japan, Kanada und Brasilien beteiligen. Auf Betreiben der US-Regierung ist die Volksrepublik China nicht an der ISS beteiligt. Dennoch darf sie aufgrund der internationalen Beteiligung und der umfangreichen Investitionen als das größte zivile internationale Projekt der Geschichte bezeichnet werden. Dies hat besonders nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Beitritt Russlands zum Projekt einen bedeutenden Symbolwert.
Wechselnde Besatzung der ISS
Zwischen November 2000 und April 2003 war die Station, obwohl noch nicht völlig fertiggestellt, permanent mit einer dreiköpfigen Besatzung bewohnt. Nach einer Verweildauer von jeweils fünf bis sieben Monaten wurde die Besatzung durch eine neue abgelöst.

Nach dem Unglück des Space Shuttle Columbia am 1. Februar 2003 wurde die Besatzung der ISS ab der ISS Expedition 7 aus Kostengründen auf zwei Personen reduziert. Da die Space Shuttle-Flüge frühestens im März 2005 wieder aufgenommen werden können, wurde der weitere Ausbau der ISS vorläufig gestoppt, lediglich die Versorgung der Station durch russische und europäische Versorgungsschiffe wird sichergestellt. Mit NASA-Planungsstand Juli 2004 wird der Fertigbau der Station mindestens bis 2010 dauern.

Am 25. Juni 2004 musste die Besatzung einen "Weltraumausflug" nach 14 Minuten abbrechen, weil es zu technischen Problemen bei der Sauerstoffversorgung am Raumanzug einer der Astronauten kam.
Endausbau
Die ISS soll in ihrem Endausbau mit 107 Metern Solarsegelspannweite, 80 Metern Länge und 500 Tonnen Gewicht die größte Raumstation sein, die bisher gebaut wurde. Bereits jetzt ist die ISS als leuchtendes Objekt am Nachthimmel zu sehen. Beobachtungsinformationen erhält man von Heavens-Above.

Neben der eigentlichen Raumstation sollen zu dem Komplex noch ein Personentransportsystem (CTV), ein kleines europäisches Raumschiff (Inspector) und mehrere Rettungsfahrzeuge (CRV) gehören. Die Station wird je nach Bedarf von dem Space Shuttle, der russischen Sojus und Progress und der japanischen HIIA mit dem HTV versorgt. Europa startet mit der Ariane 5 und dem ATV ein sehr großes unbemanntes Frachtschiff, das vermutlich ab 2005 einmal jährlich fliegen soll.

Was das Projekt insgesamt kosten wird, ist umstritten. Nachdem die NASA beim Anfangsbetrag von 40 Milliarden US-Dollar diverse Korrekturen nach oben vornehmen musste, gibt sie heute keine neuen Kostenschätzungen mehr heraus. Experten gehen aber mittlerweile von 200 Milliarden US-Dollar aus.
Ressourcen im Internet
Raumfahrer.net
Ausführliche Übersicht zur Internationalen Raumstation, Besatzungen und Bauelementen.
NASA ISS Homepage
(Englisch)
Die Homepage der Internationalen Raumstation, unter anderem mit Bildern die von den Atronauten aufgenommen wurden.
ISS Beobachtung
Diese Seite des Bildungsservers Nordrhein Westfalen erklärt anschaulich, wie man die Internationale Raumstation am Nachthimmel entdecken kann.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Internationale Raumstation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. zur Übersicht...



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