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SMART-1 liefert bis zum Schluss wertvolle Daten vom Mond
09. September 2006. Noch in den letzten Umlaufbahnen brachte SMART-1 wichtige Daten hervor, die den technischen und wissenschaftlichen Erfolg dieser Mission erneut verdeutlichen. Forscher und Missionswissenschaftler trafen sich heute in Darmstadt und präsentierten ihre Erfolge und vorläufigen Ergebnisse.


Mosaik aus Aufnahmen vom 30. August 2006 Vergrößerung (700k) (Quelle: ESA)

Letzte Umlaufbahnen liefern interessantes Bildmaterial
Auf der heutigen Pressekonferenz im Europäischen Kontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt präsentierten führende Forscher und Wissenschaftler neueste Erkenntnisse und vorläufige Ergebnisse, die sie von der Raumsonde SMART-1 bis kurz vor deren Aufprall auf der Mondoberfläche am 2. September um 7.42 Uhr (MESZ) erhalten haben.

Die wahrscheinlich eindrucksvollste Bildsequenz entstand vier Tage vor dem Aufprall am 29. August 2006. Um 21 Uhr MESZ richtete die Kamera AMIE ihr Objektiv auf die Erde, um eine Aufnahme unseres Heimatplaneten zu erhalten. Anhand der Sequenz ist zu sehen, wie sich der Mond gerade vor die Erde schiebt. Dabei wird deutlich, wie gering die Entfernung von Erde zu Mond ist.

Während seiner letzten Umlaufbahnen am 1. und 2. September überflog SMART-1 die Mondoberfläche aus sehr geringer Höhe. Die Wissenschaftler nutzten diese Gelegenheit - begünstigt auch durch gute Lichtverhältnisse - und konnten einzigartige Aufnahmen von der Mondoberfläche und deren Umgebung machen.

Mosaik von der Südpolregion
So entstand unter anderem ein Mosaik einzelner Aufnahmen, das einen 400 km langen Streifen innerhalb des südpolaren Aitken Basins zeigt. Das 2600 km breite Becken ist der größte und älteste bekannte von Asteroiden verursachte Aufprallkrater im gesamten Sonnensystem. Mithilfe der AMIE Kamera gelangen außergewöhnliche Aufnahmen vom lunaren Südpol, die den Wissenschaftlern helfen, Entstehung, Entwicklung und Beschaffenheit der Südpolregion auf dem Mond zu verstehen.

Lichtverhältnisse am Nordpol
Ein weiteres Mosaik zeigt den Nordpol des Mondes. Es wurde 2005 während der ersten Phase der SMART-1 Mission aufgenommen und verdeutlicht die Lichtverhältnisse in der nördlichen Polargegend auf dem Mond. Diese Einblicke sind besonders wichtig, um geeignete Orte für zukünftige Landungsplätze und - später - mögliche Forschungsstationen zu finden.
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Quelle: ESA zur Startseite...



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