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Erster brasilianischer Astronaut auf dem Weg zur ISS
30. März 2006. Der erste Astronaut Brasiliens, Marcos Pontes, ist heute an Bord einer russischen Sojus-Rakete zu einer 11-tägigen Mission zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen.


Die Besatzung der Sojus TMA-8 von links: der brasilianische Astronaut Marcos Pontes, Pavel Vinogradow und Jeffrey Williams, Vergrößerung (Quelle: ESA).

Die Sojus startete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe Kasachstans. Begleitet wird er dabei vom russischen Kosmonauten Pavel Vinogradow und dem amerikanischen Astronauten Jeffrey Williams.

„Es war sehr bewegend und das Ergebnis langjähriger Arbeiten und Entbehrungen,“ sagte der Leiter der brasilianischen Raumfahrtagentur Sergio Gaudenzi vor Journalisten in Baikonur. Die Frau des brasilianischen Astronauten vergoss einige Freudentränen. „Es hat alles funktioniert und wir sind glücklich,“ sagte sie nach dem Start.

In einer Höhe von über 200 Kilometern trennte sich das Andockmodul TMA-8 mit den drei Astronauten von der Rakete. Die Ankunft des Moduls an der ISS ist für Samstag vorgesehen. Die Bodenkontrolle verlor beim Eintritt in die Umlaufbahn aufgrund eines technischen Problems für kurze Zeit den Kontakt, der jedoch kurz darauf wiederhergestellt werden konnte, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA-Novosti.

Nanotechnologie Experimente
Pontes, ein 43-jähriger Offizier der Luftwaffe, wurde seit Oktober 2005 im Sternenstätdchen bei Moskau auf seinen Einsatz vorbereitet. Zuvor hatte er seit 1998 im Johnson Space Center in Houston trainiert.

Während der Mission wird Pontes eine Reihe von Experimenten durchführen, unter anderem auch auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Außerdem wird er auch sein Land aus dem All beobachten.

Vinogradow und Williams werden sechs Monate an Bord der Station bleiben. Pontes soll am 9. April zusammen mit den beiden Astronauten der Vorgängermission, William McArthur und Valery Tokarew, zur Erde zurückkehren.

Vinogradow und Williams werden Vorbereitungen für die Ankunft einer US Raumfähre treffen, bei der auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter mit an Bord sein wird. Es wird das erste Mal sein, dass ein Astronaut der ESA einen Langzeitaufenthalt an Bord der ISS verbringt. Als frühester Starttermin für die Raumfähre wurde der 1. Juli bekannt gegeben.
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Quelle: New Scientist zur Startseite...



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