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MRO liefert die ersten Bilder vom Mars
24. März 2006. Die ersten Bilder des HiRISE Instrumentes an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters (MRO) wurden heute Morgen zur Erde gefunkt. Die wartenden Wissenschaftlern waren entzückt von der Leistung der Kamera.


Die Bilder, aus denen dieses Mosaik besteht, wurden aus einer Höhe von 2500 Kilometern aufgenommen. Hier finden sie die Vergrößerung des Bereichs im weißen Kasten Vergrößerung (Quelle: NASA).

HiRISE (High Resolution Imaging Experiment) scheint einwandfrei zu funktionieren. „Die ersten Bilder sind angekommen,“ schrieb Programmiererin Loretta McKibben von der University of Arizona in ihrem Blog. „Und sie sind großartig! Die Bilder sind schon in der unbereinigten Fassung scharf, klar und wunderschön.“

„Unglaublich,“ sagte der Vizeleiter des Projekts, Candy Hansen. Die Bilder wurden am Donnerstag Abend aufgenommen und werden wahrscheinlich heute von der NASA veröffentlicht.

„Wir sehen ganz neue Details – Dinge, die wir noch nie gesehen haben,“ sagte Chris Okubo laut Blog von McKibbens.

Die Daten brauchen 13 Minuten, um die 180 Millionen Kilometer vom Mars zur Erde zurückzulegen. Die Sonde war am 12. August 2005 gestartet.

Die Kamera wird am Samstag Vormittag eine zweite Serie von Aufnahmen machen, die aber Kameratests sind und wahrscheinlich keine interessanten Bilder für die Öffentlichkeit liefern werden. Die HiRISE Bilder dieser zwei Vorbeiflüge sind die einzigen Aufnahmen der Kamera in den ersten sechs Monaten der Sonde am Mars.

Nach diesen Testaufnahmen wird die Kamera ausgeschaltet um sie während der Phase des „Aerobraking“ zu schützen. Bei diesem Bremsmanöver wird der MRO wiederholt in die obere Atmosphäre des Mars gelenkt und dadurch abgebremst. Allmählich wird so aus dem derzeitigen elliptischen Orbit eine kreisförmige Umlaufbahn.

MRO hat sechs wissenschaftliche Instrumente an Bord, unter anderem ein Radargerät um die innere Zusammensetzung der Polkappen zu erforschen, sowie auf dem ganzen Planeten Informationen über Eis- und Gesteinsschichten und vielleicht sogar Vorkommen flüssigen Wassers zu sammeln.
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Quelle: New Scientist zur Startseite...



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