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SpaceX: Falcon 1 nach dem Start explodiert
23. März 2006. Nach drei fehlgeschlagenen Versuchen der Space Exploration Technologies ihre Falcon 1 zu starten, gab es wiederum eine Verschiebung auf den kommenden Freitag. Die Verantwortlichen verschoben den Start um 24 Stunden um zusätzliche Zeit für einen Systemcheck zu gewinnen.


DIe Falcon 1 kurz nach dem Start, deutlich zu erkennen die Fehlfunktion des Antriebs. Bildausschnitt: Vergrößerung des Antriebs (Quelle: SpaceX).

„Wir haben mit jedem Countdown Versuch etwas mehr Selbstvertrauen gewonnen,“ berichtete Elon Musk, der Gründer des Unternehmens aus El Segundo in Kalifornien, per Email vom Startkomplex. „Es sollte auch erwähnt werden, dass vier Countdown Versuche tatsächlich keine große Zahl für eine brandneue Rakete auf einer neuen Startrampe sind.“

Die zweistufige Falcon 1 soll gegen 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Kwajalein Atoll im Pazifischen Ozean starten. Das Startfenster endet gegen 3:00 Uhr am Freitag Morgen.

Eine Reihe von Antriebstests während der vergangenen Woche lieferten keinen Grund zur Besorgnis, die Techniker von SpaceX wollen aber keine unnötigen Risiken eingehen. „Einige Menschen hier draußen denken, dass alles beim ersten Mal funktionieren sollte, was nicht realistisch ist,“ sagte Elon Musk.

Mit dem Jungfernflug der Falcon 1 soll der 800 000 Dollar teure, von der US Air Force Academy gebaute Satellit FalconSat-2 ins All gebracht werden. Die Mission hat bisher drei Startabbrüche durchgemacht. Ein Computerfehler und ein Leck im Sauerstofftank führten zum ersten Abbruch am 26. November 2005, ein Baufehler verursachte den Abbruch am 19. Dezember und unbefriedigende Tests der Rakete führten zum dritten Abbruch.

Jeder dieser Fehlversuche lieferte jedoch auch wertvolle Erfahrung für die Mannschaft von SpaceX und die Kontrollstationen,“ sagte Musk. „Auch wenn der Start nicht erfolgreich sein sollte, werden wir viele wichtige Daten sammeln können.“

Falcon 1 ist die erste einer ganzen Reihe von geplanten Raketen die allmählich größere Nutzlasten ins All bringen sollen. Das Unternehmen entwickelt auch den Schwertransporter Falcon 9 und eine Mannschafts- und Nutzlastenkapsel für Transportflüge zur Internationalen Raumstation.

Die erste Stufe der Rakete soll an einem Fallschirm hängend im Ozean landen und nach der Bergung wieder verwendet werden. Die mit flüssigem Sauerstoff und Kerosin angetriebene Rakete ist 21 Meter hoch.

Neben dem Kwajalein Atoll soll die Rakete in Zukunft auch von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien starte. Dort soll bereits der zweite Flug der Falcon 1 starten.
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Quelle: Space.com zur Startseite...



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