Startseite Service Partner Sponsoren Impressum Kontakt

Weltraumtourismus
Übersicht
Service
Newsletter bestellen
Artikel kommentieren
Artikel empfehlen



Astro Medien




XCOR Rakete beendet Testprogramm
05. Dezember 2005. Die EZ-Rakete von XCOR schaffte den Sprung in die Geschichtsbücher, indem sie es vom Mojave Spaceport zum benachbarten Flughafen von California City schaffte.


Testflug eines X Racers mit Rick Searfoss am Steuer (Quelle: Rocket Racing League).

Das Raketenflugzeug wurde von Dick Rutan gesteuert, für den Rekorde etwas fast alltägliches sind. 1986 war Rutan Kopilot bei Voyagers Nonstop-Flug um die Erde und das ohne Aufzutanken.

Die EZ-Rakete ist ein modifiziertes Flugzeug vom Typ Long-EZ. Sie wird von zwei mit Isopropylalkohol und flüssigem Sauerstoff gefüllten Motoren angetrieben. Der Pilot kann während des Fluges den Antrieb abschalten und wieder aktivieren sowie unter Raketenantrieb aufsetzen und gleich wieder abheben.

Der Start erfolgte um 11:40 Uhr Ortszeit. Die Landung erfolgte 9 Minuten später auf dem rund 16 Kilometer entfernten Flughafen von California City. Der Flug von einem Ort zum anderen ist gleichzeitig das Ende des Testprogramms. Insgesamt wurden 25 Flüge absolviert, sagte Aleta Jackson von XCOR Aerospace aus Mojave.

Zukünftige Projekte für das Unternehmen sind Design und Bau der ersten Generation der X-Racers für die gerade entstehende Rocket Racing League. Bereits Anfang Oktober wurde beschlossen, die EZ Raketen für diesen Zweck zu verwenden.

„Das war ein Rekordflug,“ sagte Jackson. „Wegen der geflogenen Distanz, wegen des Starts des Flugzeugs mit Raketenantrieb, wegen der Kontrolle während des Fluges durch den Piloten und wegen der horizontalen Landung.

„Ein weiteres schönes Detail ist, dass wir eine Verbindung zwischen Mojave Spaceport und California City Flughafen geschaffen haben,“ sagte Jackson. Der Flughafen könnte in Zukunft ein Ausweichlandeplatz werden, sollten bei einem Raketenstart von Mojave aus Probleme auftreten.

Das Raketenflugzeug erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern und eine Höhe von 2800 Metern. „Wir hatten genug Treibstoff an Bord um notfalls eine Schleife zu fliegen, falls jemand auf der falschen Landebahn gewesen wäre,“ sagte Chefingenieur Dan DeLong.

Unter den Zuschauern war auch der Manager des Mojave Spaceports, Stuart Witt. „Das war ein Tag wie jeder andere,“ sagte der an ungewöhnliche Fluggeräte gewöhnte Witt.
Leserkommentare zu diesem Artikel
tägliche Raumfahrt News mit zusätzlichen Linktipps und Hintergrundinformationen direkt in Ihre MailboxNewsletter jetzt bestellen
Quelle: Space.com zur Startseite...



Verwandte Artikel
Eine Formel 1 für Raketen ...(04. Okt 2005)

Astroshop Tipp




Copyright 2004-2005 Raumfahrt24.de Portal für Raumfahrt, Astronomie & Weltraumtourismus Herausgeber: Ingo Froeschmann