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Cassini mit neuen Schnappschüssen
29. November 2005. Die NASA Sonde Cassini hat einzigartige Bilder von zwei Saturnmonden geliefert. Die erste Annäherung der Sonde an den großen Mond Rhea wurde dabei durch einen Schnappschuss des Mondes Enceladus in den Schatten gestellt.


Saturnmond Enceladus mit Vulkanismus im Gegenlicht der Sonne Vergrößerung (Quelle: NASA).

Während eines früheren und wesentlich dichteren Vorbeiflugs an Enceladus hatte Cassini an dessen Südpol eine riesige Wasserdampfwolke entdeckt, die sich hunderte Kilometer von der Oberfläche erhebt und den E-Ring des Saturn mit Material versorgt. Nun hat Cassini ein Bild des Gasausstoßes machen können. Am Sonntag, den 27. November befand sich die Sonne aus Sicht der Sonde hinter dem Mond und beleuchtete eine schmale Sichel sowie die vulkanische Aktivität.

Enceladus ist neben der Erde und dem Jupitermond Io erst der dritte Körper des Sonnensystems, auf dem aktiver Vulkanismus nachgewiesen werden konnte. Obwohl der Vulkanismus des Enceladus sehr sanft ist, können Wissenschaftler noch nicht sagen, wodurch er entsteht. Die neuen Bilder sollten helfen, da durch sie die Ausstoßgeschwindigkeit bestimmt werden kann.

Zwillingskrater
Am Tag zuvor flog Cassini in 500 Kilometern Höhe über die Oberfläche von Rhea. Mit einem Durchmesser von 1500 Kilometer ist Rhea der zweitgrößte Saturnmond. Auf den ersten Blick gab es für die Wissenschaftler wenig Überraschungen. Die Landschaft ist die gleiche desolate Kraterlandschaft, die auch schon bei weiter entfernten Vorbeiflügen beobachtet wurde. Neue Erkenntnisse könnten sich aber durchaus bei genaueren Analysen ergeben.

„Es war gut, schließlich einen genauen Eindruck von Tirawa (dem größten Krater des Mondes) und seinem nordöstlich gelegenem Zwilling zu bekommen.,“ sagte Mondexperte William McKinnon von der Washington University. Eine kleine Überraschung ist, das keiner der beiden Krater einen Ring um sein Zentrum hat, die bei großen Einschlägen üblicherweise entstehen.

„Tirawa wurde erstmals auf Voyager Bildern entdeckt, aber sein Zwilling blieb bis zur Ankunft von Cassini unentdeckt,“ fügte McKinnon hinzu. „Beide Krater scheinen ähnlich alt zu sein und ich vermute, dass sie das Ergebnis eines Doppeleinschlages sind, wie East und West Clearwater in Kanada.“
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Quelle: New Scientist zur Startseite...



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