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Entscheidung für privates Raumschiffdesign gefallen
24. November 2005. Das kalifornische Raumfahrtunternehmen SpaceDev hat sich für ein neues Design seines Dream Chasers entschieden, in der Hoffnung innerhalb von zwei Jahren die ersten, vorerst noch suborbitalen, Flüge anbieten zu können.


Eine künstlerische Darstellung des Dream Chasers Vergrößerung (Quelle: SpaceDev).

Anstatt das Design auf dem Konzept des X-34 Space Plane der NASA aufzubauen, hat sich SpaceDev für einen stumpfnasigen Gleiter entschieden, was den Hitzestress beim Wiedereintritt reduzieren helfen soll. Die Pläne stammen aus einer Studie, die SpaceDev zusammen mit dem Ames Research Center der NASA durchgeführt hatte und welche die Verwendung von Hybridantrieben testen sollte.

„Bei der spitzen X-34 mit ihren scharfen Kanten würden die gefährlich hohen Temperaturen genau an den Rändern auftreten,“ sagte SpaceDev Direktor Jim Benson. Das neue Design ähnelt eher dem HL-20 (Horizontal Landing) Modell, das die NASA im Langley Research Center entwickelt hatte. „Die HL-20 ist ein schönes kleines Schiff, von dem es bereits ein Design gibt.“

Die HL-20 ist klein genug um mit abgeklappten Flügeln in die Ladebucht einer Raumfähre zu passen. Sie sollte zehn Personen (zwei Piloten und acht Passagiere) oder kleine Nutzlasten ins All bringen, 1990 versiegten jedoch die Fördergelder.

Die SpaceDev Version soll noch kleiner werden und vier Personen auf einem suborbitalen Flug und sechs auf einem orbitalen befördern können. Das Raumflugzeug soll vertikal mit Hybridraketen starten, ähnlich denen, die SpaceDev für den Ansari X-Preis entwickelt hatte. Die Landung erfolgt wie bei den US Raumfähren auf einer Landebahn.

„Wir verwenden keine ultrakalten Flüssigkeiten, es gibt also kein Eis und keinen Isolierschaum um den wir uns Sorgen machen müssten. Außerdem ist der Treibstoff nicht explosiv.

SpaceDev braucht 20 Millionen Dollar und zwei Jahre Zeit, um einen viersitzigen, suborbitalen Dream Chaser flugfertig zu haben. Drei weitere Jahre und etwa 100 Millionen Dollar seien nötig, um ein umlaufbahntaugliches Schiff zubauen, sagte Benson.

Die SpaceDev Entwickler hoffen, dass ihr Design Lasttransporte und andere Dienste für die Internationale Raumstation liefern kann. Erst letzte Woche sagte NASA Administrator Michael Griffin, dass beim Betrieb der ISS in Zukunft eine wichtige Rolle für private Versorgungsschiffe sieht.
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Quelle: Space.com zur Startseite...



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