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Zeitschiene der chinesischen Raumfahrtgeschichte
12.Oktober 2005. Das chinesische Raumfahrtprogramm hat mit dem Start einer fünftägigen eine neue Qualität erreicht. Es ist der Höhepunkt einer langsamen aber stetigen Entwicklung, die seit einem halben Jahrhundert andauert.


Shenzhou VI beim Start (Quelle: Xinhua).

  • 1956: Obwohl in China noch überwiegend arme und ländliche Bevölkerung lebt, wird das erste Raketenforschungsinstitut gegründet.

  • 1957: Die chinesische Regierung startet die „Mission 581“, ein Programm mit dem Ziel, Satelliten ins All zu bringen

  • 1960: China entwickelt mit Unterstützung von russischen Wissenschaftlern seine erste Rakete. Das bedeutet den Beginn einer ganzen Serie von Raketen mit der Bezeichnung CZ (kurz für Changzheng, „Langer Marsch“)

  • 1964: Vier weiße Ratten und vier weiße Mäuse sowie zwölf Reagenzgläser mit biologischen Proben erreichen an Bord einer T-7A-S eine Höhe von 70 Kilometern.

  • 1968: Ein Institut für Medizin und Raumfahrtingenieurwesen wird in Peking eröffnet. Seine Aufgabe ist die Forschung für die bemannte Raumfahrt.

  • 1970: Am 24. April sendet China als weltweit fünftes Land einen Satelliten in eine Umlaufbahn. Der DFH-1 wird mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch gestartet.

  • 1980: Mehrere offizielle Tageszeitungen berichten in Wort und Bildern von Vorbereitungen für bemannte Raumflüge. Das Projekt wird jedoch nie Wirklichkeit, wahrscheinlich aus Kostengründen.

  • 1984: In Xichang in der südwestchinesischen Provinz Sichuan wird ein Startkomplex eröffnet.

  • 1988: Ein weiterer Startkomplex eröffnet in Taiyuan (Nordchina)

  • 1992: China erklärt die bemannte Raumfahrt zu einem mittel- bis langfristigen Ziel und startet das „Projekt 921“. Es ist ebenso geheim wie frühere Projekte und wird später unter der Bezeichnung Shenzhou geführt.

  • 1994: Eine Rakete vom Typ CZ-2D startet mit mehreren kleinen Tieren an Bord.

  • 1995: Das chinesische Raumfahrtprogramm erleidet einen Rückschlag, als eine CZ-2E nach dem Start explodiert und auf dem Boden mindestens sechs Menschen tötet.

  • 1996: China unterzeichnet ein Abkommen über den Kauf russischer Raumfahrttechnologie.

  • 1997: Zwei Chinesen, Wu Jie und Li Jinlong, absolvieren ein einjähriges Trainingsprogramm im russischen Sternenstädtchen und werden qualifizierte Ausbilder. In Peking wird ein Missionskontrollzentrum eröffnet.

  • 1998: Die Entwicklung eines Raumschiffs wird bekannt gegeben.

  • 1999: Am 20. November startet Shenzhou mit einer CZ-2F und kehrt nach 14 Erdumläufen zurück. An Bord sind mehrere Kilogramm biologischer Proben.

  • 2000: Shenzhou wird in Hongkong erstmals öffentlich ausgestellt.

  • 2001: Shenzhou II startet am 9. Januar mit mehreren kleinen Tieren und Mikroorganismen an Bord. Die landet am 16 Januar in der Inneren Mongolei.

  • 2002: Shenzhou III startet am 25. März im Beisein von Staatspräsident Jiang Zemin. Nach 108 Erdumrundungen kehrt die Kapsel am 1. April zur Erde zurück. Kurz danach werden in Peking Pläne zum Bau einer Raumstation bekannt gegeben. Am 29. Dezember startet Shenzhou IV, Rückkehr ist am 4. Januar.

  • 2003: Am 15. Oktober fliegt Shenzhou V mit Chinas erstem Astronauten, Yang Liwei, an Bord. Er kehrt nach 21 Stunden und 14 Umrundungen wohlbehalten zur Erde zurück.

  • 2004: Der Chef des chinesischen Weltraumprogramms Wang Yongzhi sagt, dass China innerhalb von 15 Jahren eine eigene bemannte Raumstation anstrebt.

  • 2005: Am 12. Oktober startet Shenzhou VI mit zwei Astronauten an Bord ins All.


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Quelle: New Scientist zur Startseite...



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