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Venus Express bekommt Flügel
20.September 2005. Die ESA Sonde Venus Express hat nun auch ihre mit Solarzellen bestückten Flügel (engl. wings) installiert bekommen. Die Startvorbereitungen in Baikonur laufen planmäßig, sagte der für den Start zuständige Manager Michael Witting.


DIe Sonnensegel werden die benötigten 1100 Watt für die Bordelektronik liefern Vergrößerung (1376k) (Quelle: ESA)

Die Installation des ersten Solarsegels begann am 12. September. Zunächst wurde der Flügel durch ein Team von Spezialisten der Astrium GmbH mechanisch und elektrisch mit Venus Express verbunden.

Anschließend wurde die Entfaltung des Flügels mittels einer speziellen Halterung getestet. Der filigrane Flügel ist so konstruiert, dass er im All stabil sein kann, auf der Erde würde er ohne Halterung unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen.

Mit dem Flügel im ausgefahrenen Zustand konnten die Teams von Austrian Aerospace und Alcatel Alenia Space Italia fortfahren und die mehrschichtige Isolierung auf den Hauptteil der Sonde auftragen.

Bei einem letzten Test wurde der Flügel mit Lampen beleuchtet um alle elektrischen Verbindungen an Bord von Venus Express zu überprüfen.

Der Flügel wurde gefaltet und anschließend ein letztes Mal auf der Erde entfaltet, wiederum ohne Probleme. Die nächste Entfaltung des Flügels wird kurz nach dem Start im Oktober stattfinden.

Die gleiche Prozedur wurde dann mit dem zweiten Flügel auf der entgegengesetzten Seite der Sonde durchgeführt. Am 15. September konnte auch der zweite Flügel ohne Komplikationen in seine Startposition gebracht werden.

„Die Teams machen Überstunden, zwölf Stunden und mehr pro Schicht und das von Montag bis Freitag, aber wir sind sehr zufrieden mit der Installation der Sonnensegel. Die Arbeiten für die Startprozeduren während des Countdowns sind weit fortgeschritten, ebenso für die letzten vier Tage vor dem Start, während der die Sonde auf der Startrampe stehen wird,“ sagte Witting.

„Der Countdown der letzten neun Stunden wurde mit dem kompletten „Bunker“-Team durchgeführt. Das Bunker-Team wird während des Starts etwa 150 von der Startrampe entfernt in einem Bunker den Start überwachen.  

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Quelle: ESA zur Startseite...



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