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Cosmos 1: mögliche Absturzursache entdeckt
27. Juni 2005. Laut einer Stellungnahme des für die Startrakete zuständigen russischen Projektdirektors trat der Fehler möglicherweise bei der Abtrennung der Antriebsstufe auf. „Die Antriebsstufe wurde nie abgetrennt,“ sagte er.


Künstlerische Darstellung der entfalteten Cosmos 1 im All. Die Erde spiegelt sich in den SonnensegelnVergrößerung (54k) (Quelle: The Planetary Society).

„Die Rakete stürzte wahrscheinlich in der Nähe von Novaja Semla, einer Inselgruppe zwischen Barentssee und Karasee, ins Meer,“ sagte der Direktor von The Planetary Society, Louis D. Friedman, in einer Pressemitteilung. The Planetary Society hatte 4 Millionen US Dollar in das privat finanzierte Projekt investiert.

Die dreistufige Rakete vom Typ Wolna wurde am Dienstag von Bord eines russischen Unterseeboots in der Barentssee gestartet. Nach russischen Angaben versagte der Antrieb der ersten Antriebsstufe nach 83 Flugsekunden, es gab jedoch keine genaueren Angaben zur Ursache der Fehlfunktion.

Die experimentelle Sonde Cosmos 1 war mit acht Sonnensegeln ausgestattet, die im Erdorbit entfaltet werden sollten, um zu demonstrieren, wie Raumschiffe allein durch den Druck des Sonnenwindes angetrieben werden können.

Obwohl russische Offizielle kurz nach dem Start sagten, dass ein Fehler der ersten Stufe die Rakete die Erreichung einer Umlaufbahn verhindert hatte, hatten verschiedene Messstationen weltweit Signale aufgefangen, die von Cosmos 1 zu kommen schienen. Es kam die Vermutung auf, dass Cosmos 1 trotz allem eine, wenn auch falsche, Umlaufbahn erreicht hatte.

„Wir hoffen auf weitere und genauere Analysen in den nächsten Tagen,“ beschrieb Friedman die Situation.

Friedman ist leitender Direktor von The Planetary Society, die er 1980 zusammen mit dem Astronom Carl Sagan und dem früheren Direktor des Jet Propulsion Laboratory, Bruce Murray, gegründet hatte. Nach eigenen Angaben hat The Planetary Society Mitglieder in 125 Ländern.    

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Quelle: Space.com zur Startseite...



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