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Indien startet Beobachtungssatelliten
06. Mai 2005. Indien startete nach Auskunft der Indian Space Research Organisation (ISRO) am Donnerstag erfolgreich einen Überwachungssatelliten. Der Satellit ist mit zwei Kameras ausgestattet und soll Bilder von Katastrophengebieten und Umweltveränderungen in der Region Südasien liefern.


Vergrößerung (Quelle:ISRO).

Cartosat-1 wurde erfolgreich gestartet,“ sagte Sprecher S.K. Karimulla an der Startrampe auf der Insel Sriharikota vor der Südostküste Indiens. Der Satellit werde die Auswirkungen von Naturkatastrophen, Abholzung und Waldbränden messen und außerdem landwirtschaftlich genutzte von ungenutzten Flächen unterscheiden und bei der Vorhersage von Ernteerträgen helfen, so eine offizielle Verlautbarung der ISRO.

Mit Cartosat-1 betreibt die ISRO insgesamt sieben Beobachtungssatelliten. Die Rakete brachte gleichzeitig einen kleinen und leichten Kommunikationssatelliten ins All, der ausschließlich für Amateurfunker in Südasien bestimmt ist.

Cartosat-1 wiegt 1560 Kilogramm und bewegt sich auf einer polaren Umlaufbahn (überfliegt also beide Pole). Der Satellit kann bereits Details von 2,5 Metern Größe abbilden. Der für 2006 geplante Cartosat-2 soll sogar eine Auflösung von einem Meter erreichen.

Die für den Start verwendete Rakete war eine Polar Satellite Launch Vehicle, die ihren insgesamt neunten Flug vom Satish Dhawan Space Centre absolvierte. Die Nutzlasten Cartosat-1 und HAMSAT brachten insgesamt 1602,5 auf die Waage. Das war die höchste bisher erreichte Nutzlast einer Rakete dieses Typs. Die Höhe des Orbits liegt auf 632 mal 621 Kilometern.        

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Quelle: Space.com zur Startseite...



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