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Discovery: Nichts dem Zufall überlassen
19. April 2005. Der neue Administrator der NASA Michael Griffin will nichts dem Zufall überlassen, wenn am 15. Mai die Raumfähre Discovery zur ersten US-Mission seit zwei Jahren zur Internationalen Raumstation aufbricht.


NASA Administrator Michael "call me Mike" Griffin (Quelle: NASA/James J. Lee)

„Wir werden die Dinge nicht für nichts verschieben...aber wir werden auch nicht leichtsinnig starten,“ sagte Michael Griffin am Montag in seiner ersten offiziellen Pressekonferenz als Administrator der amerikanischen Raumfahrtbehörde.

„Ich will sicher gehen, dass wir keinen Stein unumgedreht lassen bei unserer Anstrengung, so sicher wie nur irgend möglich zu sein, dass der Flug ein Erfolg wird.“

Der Start der Discovery beendet eine über zweijährige Durststrecke für die NASA, nachdem am 1. Februar 2003 die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerbrach und alle sieben Astronauten an Bord starben.

Über dem Starttermin am 15. Mai, dem ersten Tag eines 20-tägigen Startfensters, schwebt immer noch ein Fragezeichen, da die NASA immer noch eine technische Untersuchung der Fähre durchführen und 15 Verbesserungsvorschläge der Untersuchungskommission, die nach dem Absturz der Columbia eingesetzt wurde, erfüllen muss.

Griffin betonte, er werde sich alle notwendigen technischen Bestätigungen geben lassen, bevor er das Startsignal gebe. Die Gruppe die mit der Aufsicht über die „return-to-flight“-Anstrengungen betraut ist, kann vor der technischen Untersuchung, die bereits mehrmals verschoben wurde, keine Entscheidung fällen.

Griffin sagte weiterhin, dass er die Einschätzungen der unabhängigen Expertengruppe hinsichtlich der Erfüllung der 15 Verbesserungsvorschläge sehr ernst nehmen werde, bevor die Shuttle-Flotte starten und den Bau der Internationalen Raumstation beenden könne.

Griffin sprach sich außerdem für eine Überprüfung der Entscheidung seines Vorgängers bezüglich des Weltraumteleskops Hubble aus. Ziel sei eine Verlängerung der Produktivität von Hubble bis 2010. Voraussetzung sei hierfür jedoch zuerst eine erfolgreiche Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge.

Ein weiterer Brennpunkt ist die Beschleunigung bei der Entwicklung des Crew Exploration Vehicle (CEV), um die Lücke zwischen dem Ende des Shuttle-Programms im Jahr 2010 und dem Jungfernflug der CEV im Jahr 2014 zu verkürzen.          

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Quelle: Spacedaily zur Startseite...



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