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Jupiter beherrscht den Abendhimmel
04. April 2005. Der unglaublich helle Stern am östlichen Abendhimmel ist gar kein Stern, sondern der Planet Jupiter. Der Gasriese ist der Erde zur Zeit besonders nah und leuchtet heller als jeder Stern.


Jupiter mit drei Mondschatten und zwei Monden (Quelle: Hubblesite.org)

Jupiter ist leicht zu finden wenn Sie nach Sonnenuntergang aus dem Haus treten und nach Osten blicken. Er ist der hellste Punkt in dieser Himmelsregion. Links von Jupiter ist der Stern Arkturus und unter dem Planeten ist Spica, ein weiterer relativ heller Stern.

Astronomen messen die Helligkeit auf einer umgekehrten Skala. Die schwächsten gerade noch mit bloßem Auge sichtbaren Sterne haben eine Helligkeit von 6,5. Helle Objekte haben eine Helligkeit von 1. Negative Zahlen werden nur für die hellsten Objekte verwendet. Einige Beispiele:
  • Jupiter: minus 2,46
  • Arcturus: minus 0,07
  • Spica: plus 0,96
Wenn Sie den Blick nach Südwesten wenden, sehen Sie den hellsten Stern am Himmel. Aber selbst Sirius ist mit minus 1,47 weniger hell als Jupiter.

Jupiter ist hell genug um ihn schon in der Dämmerung sehen zu können, notwendig ist aber eine freie Sicht auf den Horizont, da er zu diesem Zeitpunkt noch sehr tief steht. Im Laufe der Nacht wandert der Planet am südöstlichen Himmel nach oben.

Sollten Sie zu den Frühaufstehern gehören, finden Sie Jupiter im Westen kurz bevor er untergeht. Der Bogen, den Jupiter in der Nacht beschreibt, ist der gleiche, dem die Sonne am Tage folgt. Diese so genannte Ekliptik ist die Ebene in unserem Sonnensystem, auf der die Sonne und die meisten der Planeten liegen.

Jupiter ist schon für das bloße Auge ein offensichtliches Ziel. Bereits mit einem Fernglas oder einem kleinem Teleskop erkennt man eine Scheibe, anstatt einer punktförmigen Lichtquelle, wie man sie von Sternen kennt. Mit bescheidenen optischen Hilfsmitteln kann man auch bis zu vier winzige Lichtpunkte in der Nähe des Gasplaneten ausmachen. Das sind die Gallileischen Monde, die größten Satelliten des Planeten.

Mit einem guten Amateurteleskop kann man die Wolkenbänder des Planeten erkennen.

Jupiter wird den April hindurch hell am Himmel leuchten. Am 21. und 22. April befindet er sich außerdem in der Nähe des Mondes, wo die beiden dann ein auffälliges Paar bilden werden.    

Quelle: Space.com zur Startseite...
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