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Island und die Dänemarkstraße
21. Februar 2005. Karge Vegetation wechselt sich ab mit Gletschern und ganzjährig verschneiten Landschaften auf der isländischen Insel. Vor der Küste der Insel blüht das Leben jedoch auf.


Künstlerische Darstellung. Vergrößerung (1020k) (Quelle: NASA)

Island ist das am weitesten westlich gelegene Land Europas und besitzt größere Gletschergebiete als das gesamte kontinentale Europa. Auf dem Bild sind die Gletscher als weiße Flächen erkennbar. Die größte von ihnen ist der Vatnajökull Gletscher im Osten der Insel.

Auf der Westseite Islands liegt die Hauptstadt Reykjavik. 100 000 Einwohner machen Reykjavik zum größten Hafen und Wirtschaftszentrum des Landes.

Das faszinierendste an der Satellitenaufnahme sind die blaugrünen Gebiete vor der den westlichen und südlichen Küsten, die durch die hohe Konzentration von Phytoplankton verursacht werden. Die kleinen Organismen bilden die Basis der ozeanischen Nahrungskette und haben auch für das globale Ökosystem eine wichtige Rolle.

Obwohl Phytoplankten sehr klein sind, ist ihre gesamte geschätzte Biomasse trotzdem größer als der aller anderen Meeresbewohner zusammen genommen. Das reichliche Vorkommen vor der Küste Islands erklärt auch die reichen isländischen Fischgründe.

Die Aufnahme von Envisat zeigt einen Ausschnitt von 672 Kilometern Breite und Höhe. Sein MERIS Instrument (Medium Resolution Imaging Spectrometer) wurde für die Darstellung von Färbungen der Ozeane optimiert und erreicht eine Auflösung von 300 Metern.

Quelle: ESA zur Startseite...
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