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Reparatur des Hitzeschildes im All
14. Februar 2005. Die Astronauten des ersten post-Columbia Shuttlefluges werden drei Methoden der Reparatur von beschädigten Hitzeschutzkacheln ausprobieren. Zwei weitere Flickzeugkisten sind mit an Bord für den Fall einer tatsächlichen Beschädigung während des Starts.


NASA Techniker installieren einen 17 Meter langen Roboterarm für Inspektionen des Hitzeschildes in der Cargobucht der Discovery. Vergrößerung (67k) (Quelle: ESA)

Auch während des übernächsten Shuttle-Flugs sollen einige der Reparaturmechanismen getestet werden, so ein Sprecher der NASA am Freitag.

Am Donnerstag sagten die Astronauten, die frühestens Mitte Mai mit der Raumfähre Discovery ins all starten werden, sie wüssten nicht, welche Reparaturmöglichkeiten an Bord sein würden. Letztendlich entschieden die Verantwortlichen, mit fünf Reparatursystemen an Bord zu fliegen. Eine endgültige Entscheidung von der NASA wird nächsten Freitag erwartet.

Keines der fünf Systeme kann jedoch ein Loch von der Größe flicken, wie es der Raumfähre Columbia und seinen sieben Insassen am 1. Februar 2003 zum Verhängnis wurde. Ein Teil des Isolierungsschaums der äußeren Treibstofftanks löste sich beim  Start und verursachte den Riss.

Keine der Reparaturtechniken ist zertifiziert oder auch nur annähernd zertifiziert worden, aber die Arbeiten daran werden ständig fortgesetzt. Das ist auch der Grund, warum die Entscheidung, welche Techniken zu verwenden, von den NASA-Ingenieuren so lange hinausgezögert wurde.

Zwei der Techniken werden in der offenen Cargobucht der Discovery während eines Weltraumspaziergangs zweier Astronauten getestet. Eine Technik soll mit einer Art dicker Farbe kleinere Beschädigungen reparieren, die andere Technik bedient sich einer Klebepistole für das abdichten von Rissen.

Eine weitere Technik zum Flicken größerer Löcher soll laut NASA Sprecher Kyle Herring in der Mannschaftskabine getestet werden.  

Quelle: Space.com zur Startseite...
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