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Hubble beobachtet Lichtecho
03. Februar 2005. Ein heute veröffentlichtes Bild des Hubble Weltraumteleskops zeigt die dramatisch beleuchtete Umgebung des Sterns V838 Monocerotis (V838 Mon). Der Effekt ist ein so genanntes Lichtecho, das auf das Jahr 2002 zurückgeht, als V838 Mon für einige Wochen heller strahlte. Das zusätzliche Licht enthüllte einige zuvor nicht sichtbare Staubschleier in der Umgebung des Sterns.


Vergrößerung (80k) (Quelle: Hubble)

Die Beleuchtung des interstellaren Staubes kommt von dem Roten Supergiganten in der Mitte der Aufnahme. Er strahlte vor drei Jahren einen Lichtblitz aus, ähnlich einer Glühbirne in einem dunklen Raum. Der Staub in der Umgebung von V838 Mon wurde möglicherweise bei einer früheren, ähnlichen Explosion ausgestoßen.

Das Echo von Licht im Weltraum ist vergleichbar mit dem Echo von Geräuschen das wir auf der Erde kennen. Während das Licht nach der Explosion vom Stern weg wandert, erhellt es nach und nach verschiedene Regionen. Schließlich wird Licht, das von der Rückseite des Nebels (also auf der uns abgewandten Seite des Nebels hinter dem Stern) reflektiert wurde, bei uns ankommen. Es wird so aussehen als würde sich das Licht wieder in der Mitte konzentrieren und dann aufhören.

V838 Mon befindet sich 20 000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Einhorn (Monoceros) am äußeren Rand der Milchstraße. Hubble hat den Stern und sein Lichtecho seit der Explosion mehrmals beobachtet. Wann immer Hubble vorbei schaut, sind andere Bereiche der staubigen Umgebung sichtbar während der Effekt mit Lichtgeschwindigkeit fortschreitet. Während des Ausbruchs, dessen Licht 2002 die Erde erreichte, wurde der Stern 600 000 Mal heller als unsere Sonne.

Das neue Bild von V838 Mon ist eine aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzte Aufnahme die mit blauen, grünen und infraroten Filtern erstellt wurde. Das Ergebnis ist ein Farbbild, dass dem, was das menschliche Auge sehen würde, durchaus ähnlich ist.  

Quelle: Hubble zur Startseite...
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