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Earth and Space Week 2005
01. Februar 2005, ESA. Vom 12. bis 20. Februar kommen führende Politiker, Entscheidungsträger und Raumfahrtexperten aus aller Welt zu einer ereignisreichen Woche in Brüssel zusammen, in deren Mittelpunkt der dritte internationale Erdbeobachtungsgipfel - der erstmals in Europa stattfindet - und eine bedeutende Konferenz über internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt stehen. Die Earth and Space Week 2005 wird gemeinsam von der Europäischen Kommission und der ESA organisiert.


Das Atomium, das Wahrzeichen Brüssels, wurde 1958 anlässlich einer Weltausstellung erbaut. (Quelle: Atomium.be)

Der internationale Erdbeobachtungsgipfel am 16. Februar wird zur Gestaltung künftiger Kapazitäten und Anwendungen auf dem Gebiet der Erdbeobachtung und zur Ausweitung der Zusammenarbeit im Weltraum beitragen, insbesondere mit Blick auf die Entwicklungsländer.

Besser koordinierte Beobachtungssysteme könnten Leben retten und Ressourcen schützen. Der Tsunami in Asien, der über 180 000 Todesopfer gefordert und in zwölf Ländern eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat, hat auf tragische Weise die zunehmende Bedeutung von Vorbeugung, Planung und Reaktion unterstrichen.

Für die Zukunft sind Systeme vonnöten, die in der Lage sind, Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu warnen und somit die Gefahr zu verringern, daß aus Naturereignissen Katastrophen werden. 55 Nationen, 30 internationale Organisationen, die Europäische Kommission und die ESA arbeiten an der Errichtung eines Netzes übergreifender, koordinierter und nachhaltiger Systeme zur Beobachtung der Erde und zum Austausch wissenschaftlicher Daten.

Der Grundstein für ein Globales Überwachungssystem für Erdbeobachtungssysteme (GEOSS) wird mit der Verabschiedung des Zehnjahresplans zur Einrichtung des GEOSS am 16. Februar gelegt. Befürworter des Systems prognostizieren, daß GEOSS eines Tages Hungersnöte reduzieren, Epidemien verhindern und Leben retten kann.

Ebenfalls am 16. Februar wird die japanische Raumfahrtagentur JAXA die Internationale Charta für den Einsatz von Satelliten beim Katastrophenmanagement unterzeichnen und sich somit künftig an dieser Initiative beteiligen, mit der ein einheitliches System zur Erfassung von Daten aus dem Weltraum und ihrer Verteilung an die von natürlichen oder vom Menschen verursachten Katastrophen Betroffenen zur Verfügung gestellt werden soll. Jeder Partner hat für diese Charta, mit der der Verlust von Menschenleben sowie Sachschäden infolge solcher Katastrophen eingedämmt werden sollen, Mittel bereitgestellt.

Am 17. und 18. Februar findet unter dem Motto "Mit Zusammenarbeit gewinnen: den Nutzen der Raumfahrt teilen" eine internationale Konferenz zur Raumfahrtkooperation statt, bei der Experten aller Raumfahrtagenturen den gemeinsamen Nutzen der internationalen Zusammenarbeit bei Weltraumprogrammen hervorheben, neue Perspektiven dieser Zusammenarbeit erörtern und über die potentielle Rolle des europäischen Weltraumprogramms - das derzeit im Rahmen des Weltraumrates (siehe ESA-Pressemitteilung Nr. 62-2004) erarbeitet wird - bei ihrer Vertiefung debattieren werden.

Eröffnet wird die Konferenz mit einer Live-Schaltung zur Bordmannschaft der Internationalen Raumstation (ISS). Anschließend sind Ansprachen des ESA-Generaldirektors, Jean-Jacques Dordain, und des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Günther Verheugen, vorgesehen.

Anläßlich der Earth and Space Week wird am 17. Februar außerdem eine Arbeitstagung des European ISS Business Club (IBC) unter dem Motto "ISS & Beyond" veranstaltet, auf der Vertreter der ESA, nationaler Raumfahrtagenturen und der Industrie über das europäische Explorationsprogramm und seine möglichen Chancen für Unternehmen in diesem Zusammenhang referieren werden.

Vom 12. bis 20. Februar kann in der Autoworld kostenlos die Ausstellung "Erde & Weltraum" bewundert werden. Exponate und visuelle Informationen auf über 3 000 m² Ausstellungsfläche werden Besuchern aller Altergruppen spannende und interessante Einblicke in die größten Erfolge der europäischen Raumfahrt vermitteln.

Quelle: ESA Pressemitteilung zur Startseite...
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