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Treffen der Leiter der Raumfahrtagenturen am 26. Januar in Montreal
27. Januar 2005, ESA. Die Leiter der Raumfahrtagenturen der USA, Rußlands, Japans, Europas und Kanadas sind am 26. Januar im kanadischen Montreal zusammengekommen, um den Stand der Zusammenarbeit bei der Internationalen Raumstation (ISS) zu überprüfen und diese Zusammenarbeit weiter voranzubringen.


Montreal, Kanada, aufgenommen im Oktober 2004 vom ESA-Satelliten PROBA. (Quelle: NASA)
Schwerpunkte dieser Sitzung waren der laufende ISS-Einsatz und die Pläne der NASA für die Wiederaufnahme der Raumtransporterflüge. Die Teilnehmer haben die vom Multilateralen Koordinierungsausschuß genehmigte Konfiguration der ISS gebilligt und die Entschlossenheit ihrer Agenturen bekräftigt, ihren Verpflichtungen bei der ISS nachzukommen, den Zusammenbau der Station spätestens Ende dieses Jahrzehnts abzuschließen und die ISS in einer Weise zu nutzen, die ihren Forschungs- und Explorationszielen Rechnung trägt.

Die Partner haben Pläne zu ihren weiteren Bemühungen im Einklang mit der geplanten Forschung auf der ISS und ihrem Einsatz erörtert und vereinbart. Von besonderer Bedeutung sind für sie eine verstärkte Nutzung der Station sowie frühe Gelegenheiten zur Aufstockung der ständigen Mannschaft auf mehr als drei Mitglieder, sobald der Raumtransporter wieder einsatzbereit ist. Der Transportbedarf zur ISS soll durch eine Kombination von Fahrzeugen der Partnerschaft aus russischen Sojus-Fahrzeugen, dem US-Raumtransporter, den automatischen Nachschubkapazitäten der russischen Progress-Fahrzeuge, den von Europa und Japan zu liefernden ATV (Automated Transfer Vehicle)und HTV (H2 Transfer Vehicle) sowie den Kapazitäten potentieller künftiger kommerzieller Anbieter gedeckt werden.

Die Leiter der bei der ISS zusammenarbeitenden Raumfahrtagenturen wollen sich im Herbst dieses Jahres erneut treffen, um die Fortschritte bei den geplanten ISS-Aktivitäten zu bewerten. Sie haben ihre Entschlossenheit unterstrichen, die einzigartige internationale Zusammenarbeit, die bis dato für das ISS-Programm bezeichnend war, fortzusetzen. Diese Zusammenarbeit hat es der Partnerschaft ermöglicht, unter sicheren Bedingungen eine ständige menschliche Präsenz in der Umlaufbahn zu gewährleisten und den produktiven Betriebs- und Nutzungszustand der ISS einschließlich der regelmäßigen Nutzung des Canadarm2 während des derzeitigen Startverbots für den Raumtransporter aufrechtzuerhalten. Schließlich haben die Leiter der Raumfahrtagenturen ihre Anerkennung für die hervorragende Arbeit der ständigen ISS-Mannschaften zum Ausdruck gebracht und ihre Bereitschaft bekräftigt, den Zusammenbau der Station fortzusetzen, sobald der US-Raumtransporter - voraussichtlich im Mai dieses Jahres - wieder startberechtigt sein wird.    
Quelle: ESA Pressemitteilung zur Startseite...
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