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ISS Besatzung bereitet Weltraumspaziergang vor
24. Januar 2005. Die beiden Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ISS bereiten sich mit einer Mischung aus Erfahrung und Enthusiasmus auf den ersten Weltraumspaziergang ihrer Mission vor. Kommandant Leroy Chiao und Flugingenieur Salizhan Sharipov werden am 26. Januar während eines fünfeinhalbstündigen Einsatzes neue Hardware an der Außenhaut der ISS anbringen.


In dieser von der ISS aus gemachten Aufnahme ist die Al Kufrah Oase im südöstlichen Lybien zu sehen, eins der größten landwirtschaftlichen Projekte des Landes. Die runden Formen kommen durch die Verwendung eines Bewässerungssystems zu Stande, dass auff einer Seite befestigt ist und langsam über die bepflanzte Fläche bewegt wird. (Vergrößerung (1,8MB)) (Quelle: NASA)
Die Astronauten müssen die benötigte Hardware über 30 Meter an der Außenseite, vom Pirs Docking Modul zum Zvesda Service Modul, entlang führen. Im Gegensatz zu früheren Weltraumspaziergängen kann die Crew nicht auf den 15 Meter langen Strela Kran zurückgreifen, da dieser den Einsatzort nicht erreichen kann.

Während des Einsatzes sollen zwei kommerzielle Nutzlasten, darunter das in Deutschland gebaute Rockviss Experiment, installiert werden. Die Mannschaft der Expedition-10 wird außerdem drei Abgasventile untersuchen, um festzustellen ob sie verstopft sind. Eins dieser Ventile wird vom Sauerstoffgenerator Elektron verwendet um Wasserstoff aus der Station zu leiten. Elektron bereitet schon schon seit einigen Monaten Probleme durch wiederholte Ausfälle.

Da beide Besatzungsmitglieder außerhalb der Station sein werden, wird die Station vom Boden aus kontrolliert. Seit dem Columbia Unglück sind nur zwei anstatt der ursprünglich vorgesehenen drei Astronauten an Bord der Station. „Eine der Herausforderungen ist, das wir keinen dritten Mann an Bord haben, der auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren kann,“ sagt Derek Hassman, der Flugdirektor für Außeneinsätze.

NASA Mitarbeiter sagten, dass die ISS nicht mehr als 45 Minuten frei, also ohne ein Korrekturmanöver, fliegen könne. Die einzige Aufgabe der Astronauten, die mit dem Antriebssystem der Station in Konflikt komme, sollte jedoch nicht mehr als 30 Minuten dauern.    
Quelle: Space.com zur Startseite...
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