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Cassini-Huygens
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Huygens hinterlässt keine sichtbare Bremsspur
17. Januar 2005, Ingo Froeschmann. Das Keck Observatorium auf Hawaii hatte zum Zeitpunkt des Atmosphäreneintritts von Huygens sein Infrarotkamera auf den Titan gerichtet, um möglicherweise eine „Bremsspur“ zu entdecken. Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Bremsspur wurde nicht gesehen, aber herausgekommen ist ein schönes Foto.


Oberflächenbild des Titan im nahen Infrarotbereich, kurz nachdem Huygens den Mond erreicht hatte. (Quelle: ESA)

„Obwohl keine Veränderungen in der Titanatmosphäre entdeckt wurden, stellen die Aufnahmen die besten Bilder dar, die den Mondes zum Zeitpunkt der Landung zeigen,“ sagt Keck-Mitarbeiter Antonin Bouchez, der die Beobachtung leitete.

“Dieser historische Moment war es mir Wert, mitten in der Nacht aufzustehen,“ sagt der Direktor des Observatoriums, Fred Chaffee, „trotz des schlechten Wetters auf dem Berg.“ Winde mit Geschwindigkeiten von 70 bis 80 Stundenkilometern peitschten den Gipfel, auf dem noch reichlich Schnee vom letzten Sturm lag.

Titan ist für die Wissenschaft von besonderem Interesse, da es der einzige Mond des Sonnensystems ist, der eine dichte, methanreiche Stickstoffatmosphäre aufweist, ähnlich der Atmosphäre der frühen Erde. Titan ist in einen dicken, smogähnlichen Nebel gehüllt, der entsteht, wenn Methan unter Einwirkung von Sonnenlicht auseinander bricht. Weitere Studien könnten Hinweise auf die Entstehung und Entwicklung von Planeten und vielleicht sogar auf die frühe Erde selbst geben.  
Quelle: ESA zur Startseite...
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Informationsquellen
Die Bilder..(14. Jan 2005)
Die Landung...(14. Jan 2005)


Copyright 2005 Raumfahrt24.de Herausgeber: Ingo Froeschmann