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Cassini-Huygens
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Bilder von der Huygens-Landung
15. Januar 2005, Ingo Froeschmann. Huygens ist Geschichte. Was nun kommt, ist aber nicht weniger wichtig. In den nächsten Jahren werden Wissenschaftler sich eingehend mit den gewonnenen Daten beschäftigen und viel lernen. Für die Öffentlichkeit nicht weniger interessant sind die ersten Bilder des Mondes. Hier ist eine Zusammenstellung mit einigen Erklärungen, soweit es schon welche gibt.


Dieses Bildermosaik zeigt einen 360 Grad Blick um Huygens . Auf der linken Seite, in dieser Perspektive also hinter Huygens, sieht man die deutliche Grenze zwischen hellen und dunklen Gebieten. Die hellen Streifen in der Nähe dieser Grenze könnten Bodennebel, bestehend aus Ethan- oder Methandampf, sein, die aus größerer Höhe nicht sichtbar waren. Während des Sinkflugs überquerte die Sonde eine Ebene (in der Mitte des Bildes) und trieb in Richtung ihres Landeplatzes in einem dunklen Gebiet (auf der rechten Seite). Aus der Bewegung der Sonde schlossen die Wissenschaftler auf eine Windgeschwindigkeit von 6-7 Metern pro Sekunde. Das dunkle Landegebiet ist wahrscheinlich ein Abflusskanal, der noch Flüssigkeiten enthalten könnte. (Vergrößerung (167k)) (Quelle: ESA)

Dieses schon mehrfach bearbeitete Bild gibt den tatsächlichen Farbton auf der Oberfläche besser wieder. (Quelle: ESA)

Anfangs wurde angenommen, dass es sich bei diesen steinähnlichen Gebilden um Eisblöcke handele, aber die Größe entspricht eher der von Kieselsteinen. Die zwei Objekte im Vordergrund sind 15 und 4 Zentimeter im Durchmesser und etwa 85 Zentimeter von Huygens entfernt. Die Oberfläche ist dunkler als ursprünglich angenommen und besteht aus einer Mischung von Wasser und Kohlenwasserstoff. Es gibt Anzeichen von Erosion auf der Unterseite der Objekte, die von einer Flüssigeit verursacht worden sein könnte. (Quelle: ESA)

Dieses aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzte Bild wurde aus etwa 8 Kilometern Höhe aufgenommen und hat eine Auflösung von 20 Metern pro Bildpunkt. Zu sehen ist wieder die deutliche Grenze zwischen dem höher gelegenen hellen Terrain und dem dunklen Gebiet, auf das eine Art Kanäle zulaufen.(Quelle: ESA)

Eines der ersten von der ESA veröffentlichten Bilder zeigt die Titanoberfläche aus einer Höhe von 16,2 Kilomtern (40 Meter pro Pixel) und zeigt anscheinend kurze Abflusskanäle die zu einer Küste führen.(Quelle: ESA)

Dieses Bild zeigt eine Landschaft nach der Landung der Sonde. Anscheinend liegen dort Eisbrocken herum. Die Größe und Entfernung der Eisbrocken wird erst bestimmt werden, wenn die Bilder bearbeitet worden sind. (Quelle: ESA)

Das erste veröffentlichte Bild des Abstiegs zeigt die Oberfläche des Titan aus einer Höhe von acht Kilometern und einer Auflösung von 20 Metern pro Bildpunkt. Es zeigt möglicherweise den späteren Landeplatz und Küstenlinien (Quelle: ESA)
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Copyright 2005 Raumfahrt24.de Herausgeber: Ingo Froeschmann