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Das ESA-Programm Aurora
21. Dezember 2004, Ingo Froeschmann. Die Partner des europäischen Programms zur Erforschung des Sonnensystems haben ihre Beiträge für Aurora bestätigt oder sogar erhöht. Die derzeitige Vorbereitungsphase für den Zeitraum 2005 bis 2006 hat mit 41,5 Millionen Euro etwa das dreifache des ursprünglich geplanten Budgets zur Verfügung. Schweden ist als neuer Partner hinzugekommen.


Die ESA auf ihrem Weg von der Erde zum Mars.(Quelle: ESA)
Italien hat seine Ambitionen in der Raumerkundung durch eine weitere Erhöhung seiner Beiträge bekräftigt, ebenso das Vereinigte Königreich. Frankreich ist das drittgrößte Geberland des Programms, gefolgt von Belgien, Spanien und den Niederlanden. Andere Teilnehmerländer sind Österreich, die Schweiz und Portugal. Der Kooperationspartner Kanada hat ebenso eine Erhöhung bestätigt.

Die Vorbereitungsphase des Aurora Erkundungsprogramms mündet in einen kompletten Programmvorschlag, der auf dem nächsten ESA Ministerratstreffen Ende 2005 vorgestellt werden soll.

Die Ziele des Programms
Aurora ist Teil der europäischen Strategie zur Erforschung des Weltraums und wurde 2001 von der Europäischen Union und dem ESA Rat ins Leben gerufen. Die Strategie fordert und fördert:
  • Die Erforschung des Sonnensystems und des Universums
  • Die Entwicklung neuer Technologien
  • Die Inspiration junger Europäer, sich verstärkt mit Wissenschaft und Technologie zu befassen
Das hauptsächliche Ziel von Aurora ist die Erstellung und Durchführung eines langfristigen europäischen Plans für die robotische und menschliche Erforschung des Sonnensystems, wobei Mond, Mars und die Asteroiden die wahrscheinlichsten Ziele sind.

Ein zweites Ziel ist die Suche nach außerirdischem Leben. Zukünftige Missionen werden hochentwickelte Exobiologieladungen mitführen, um auf anderen Welten unseres Sonnensystems nach Leben zu suchen.

Die geplanten Vorzeige-Missionen
Zur Zeit werden zwei Missionen geprüft, die später zur Erstellung von Machbarkeitsstudien an die Industrie übergeben werden sollen. Zum eines ist dies ExoMars, zum anderen die Mars Sample Return Mission.

Das Ziel von ExoMars ist die Untersuchung der biologischen Umweltbedingungen auf dem Mars. Sie dient der Suche nach Leben auf dem Mars und anderen Planeten sowie der Vorbereitung bemannter Marsmissionen.

Für die Mission wird ein Orbiter, ein Landemodul und Rover benötigt. Der Orbiter soll in der Lage sein, den Mars zu erreichen und dann in eine Umlaufbahn einzuschwenken, bevor das Landemodul mitsamt dem Rover ausgeklinkt wird.

Die äußerst komplexe Mars Sample Return Mission benötigt fünf Raumfahrzeuge. Ein Transfervehikel für die Distanz von der Erde zum Mars, ein Marsorbiter, ein Landemodul, ein Startmodul für die Rückkehr und ein Modul für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Hat der Orbiter einen niedrigen Marsorbit erreicht, wird das Landemodul abgekoppelt. An Bord des Landemoduls wird sich ein Gerät zur Entnahme von Proben und das Marsstartmodul befinden.
Quelle: ESA zur Startseite...
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Copyright 2004 Raumfahrt24.de Herausgeber: Ingo Froeschmann