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X-43A Überschallflug auf heute verschoben
16. November 2004, Ingo Froeschmann. Die NASA arbeitet an einer dritten Version des Überschallflugzeugs X-43A. Gestern wurde ein Testflug wegen Problemen mit einigen Instrumenten an Bord verschoben. Als die Probleme behoben waren, blieb nicht mehr genügend Zeit um das Startfenster einzuhalten.

X-43 bei einem Mach 7 Windkanaltest im Dryden Flight Research Center der NASA. (Quelle: NASA)
Ein neuer Flugversuch ist für die Nacht von Dienstag, 16. November 2004, auf Mittwoch geplant. Die hoch riskante Mission wird ferngesteuert durchgeführt. Das vier Meter lange Fluggerät wird von einer B-52 auf etwa 14 000 Meter Höhe über den Pazifischen Ozean gebracht . Dort wird die X43-A ausgeklinkt und durch eine modifizierte Pegasus Rakete auf fast 40 000 Meter über dem Meeresspiegel geschossen. Dann wird der Scramjet X-43A auch von der Pegasus getrennt und fliegt für kurze Zeit unter eigenem Antrieb mit fast 10-facher Schallgeschwindigkeit über den Pazifik. Anschließend funktioniert die X-43A wie eine Gleiter. Sie wird bis zum Aufschlag im Pazifik weitere Flugmanöver testen. Das Fluggerät wurde so gebaut, dass es anschließend versinkt

„Scramjet“ steht für „Supersonic combustion ramjet“ (Überschall- Verbrennungs- Staustrahltriebwerk). Bei etwa vierfacher Schallgeschwindigkeit ist es möglich, Luft so zu komprimieren, dass sie mit dem mitgeführten Treibstoff vermischt und verbrannt werden kann. Da sich die Verbrennungsprozesse innerhalb von Millisekunden abspielen, war es bis heute nicht möglich, dieses relativ einfache Konzept in der Praxis anzuwenden.

Der erste Flugversuch im Jahr 2001 scheiterte weil die Antriebsrakete vom Kurs abkam und zerstört werden musste. Ein zweiter Flug im März dieses Jahres erreichte Mach 6,83 und stellte einen Rekord für Maschinen mit luftatmenden Motoren auf.
Quelle: NASA zur Startseite...
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