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Manuelles Andockmannöver notwendig
16. Oktober 2004, Ingo Froeschmann. Um 6:16 Uhr hat die 10. Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ihr Ziel erreicht. Kurz vor dem Andocken an der Station hatte die Sojuskapsel eine überhöhte Geschwindigkeit registriert und gab Warnsignale aus. Salizhan Sharipov führte daraufhin das Andockmanöver manuell durch.
Expedition-10
Die Sojuskapsel, kurz vor dem Andocken an das Pirs Modul der ISS(Quelle: NASA)
Entgegen den Gepflogenheiten der Russen war kein Astronaut mit Sojus Pilotenerfahrung an Bord, aber laut NASA Pressemitteilung war das intensive Training ausreichend um die Besatzung auf diesen Fall vorzubereiten. Das Andockmanöver verlief anschließend reibungslos.

Nachdem die hergestellte Verbindung zwischen Raumkapsel und ISS drei Stunden auf Lecks untersucht worden war, konnten sich die Besatzungen um 9:16 Uhr die Hände reichen.

Für die gegenwärtige Besatzung der ISS, Mike Fincke und Gennady Padalka, heißt es nun Packen und Abschied nehmen, aber zuvor müssen die Neuankömmlinge noch eingewiesen werden. „Wir passen gut auf die neue Crew auf und zeigen ihnen die Seile und das Schiff,“ sagte Fincke am Freitag im Gespräch mit der Bodenkontrolle. „Wir freuen uns auf eine reibungslose Übergabe.“

Fincke sagte zu NASA Astronaut Ken Bowersox, dass er traurig sei die Station zu verlassen, aber er und Padalka freuen sich darauf ihre Familien wieder zu sehen. Fincke wird sich ganz besonders freuen, denn er wird zum ersten Mal seine Tochter treffen, die am 18. Juni geboren wurde, während er die Erde umkreiste.

„Es fühlt sich an als würde Dich jemand aus Deiner eigenen Wohnung schmeißen, stimmts?“ fragte Bowersox, der als Teil der Expedition 6 von November 2002 bis Mai 2003 an Bord der Station lebte.

„Ja, genau so ist es,“ gab Fincke zu.


Quelle: NASA Pressemitteilung, Space.com zur Startseite...

Copyright 2004 Raumfahrt24.de Herausgeber: Ingo Froeschmann