Startseite Service Partner Sponsoren Impressum Kontakt
Planetensuche
Übersicht



Buch zum Thema
Planetenjäger



Entdeckung eines Exoplaneten durch Transitmethode
06.September 2004. Gestern wurde die Entdeckung eines Exoplaneten bekannt gegeben. Die Besonderheit des Planeten ist die Geschichte seiner Entdeckung. Er wurde mit Hilfe der Transitmethode gefunden.
Illustration eines Planetentransits (Quelle: SpaceRef)
Dieses Bild eines Planetentransits ist eine Illustration (Quelle: SpaceRef)
Der gefundene Planet ist etwas kleiner als Jupiter, der grösste Planet in unserem eigenen Sonnensystem, und umkreist seinen Heimatstern in nur 3,03 Tagen. Damit beträgt die Zahl der bis heute gefunden Exoplaneten 128.

Die Mehrzahl der Planeten wurden durch Messungen der sogenannten Radialgeschwindigkeit gefunden, wobei gemessen wird wie sich ein Stern aufgrund seines planetaren Begleiters hin- und herbewegt. Diese geringen Bewegungen des Sterns können gemessen werden und lassen auf das Vorhandensein eines Planeten schliessen. Der erste Exoplanet wurde 1995 auf diese Weise gefunden.

Die aktuelle Entdeckung wurde mit der Transitmethode gemacht. Hierbei schiebt sich ein Planet vor seinen Heimatstern, so dass vom Stern etwas weniger Licht auf die Erde trifft. Dieser Unterschied kann wiederum gemessen werden und aus der Differenz kann auf die Grösse des Planeten geschlossen werden. Diese Technik funktioniert aber nur, wenn Sonne und Planet von der Erde aus gesehen auf der gleichen Sichtlinie liegen, weshalb diese Methode auch seltener zum Erfolg führt. Sie ist jedoch in der Lage, eines Tages Planeten von Erdgrösse zu entdecken.

Ein direktes Bild konnte von einem Planeten jedoch nicht gemacht werden, da selbst grosse, helle Sterne aufgrund ihrer Entfernung in Teleskopen nur als Punkte erscheinen, das Bild auf dieser Seite ist also nur eine Illustration.

Die Entdeckung wurde mit Hilfe der drei Teleskope des TrES (Trans Atlantic Exoplanet Survey) Netzwerks gemacht. Die Teleskope befinden sich auf den Kanaren, in Arizona und in Kalifornien und betrachten gleichzeitig den gleichen Teil des Himmels, um Instrumentenfehler und atmosphärische Störungen auszuschalten.
Quelle: SpaceRef zur Übersicht...



Copyright 2004 Raumfahrt24.de Herausgeber: Ingo Froeschmann